Beitragsseiten

 Musische Weinstunde am 19. Juni 2009

15.30 Uhr war Abfahrt des Schiffes „Saargold“. Gemütlich schipperten wir von Saarburg nach Mettlach und genossen eine Lagen-Weinprobe. Bernhard Faber, Zeremonienmeister für die Region Trier- Saar-Ruwer, hat ein attraktives Programm erstellt, dass die Schönheit des Saartales mit seinen guten Weinen offenbart. 

Während die Gäste die kommentierte Weinprobe mit Riesling der Saar verkosten, arbeiten andere daran, die Staustufe Serrig zu passierten. Mit einer Hubhöhe von 14,5 Metern ist sie die größte deutsche Flussstaustufe an einem natürlichen Flusslauf. Wie schön das Saartal ist, konnte man am Oberdeck entdecken. Unterdessen gibt Bruderschaftsrat Lothar Schwinden einen Einblick in historische Begebenheiten der Region.

Der Saar-Schifffahrt mit Weinprobe folgte ein kurzer Fußweg in das Schloss Saareck, ehemaliger Wohnsitz der Familie von Boch und Gästehaus der Villeroy & Boch AG.

Beigeordneter Hermann Kiefer freute sich über den Besuch der 128 Weinbrüder und Weinschwestern. Als Gastgeschenk überreichte er einen Teller mit einem künstlerisch wertvollen Abbild der Saarschleife, flankierend durch den heiligen Ludwinus An liebevoll eingedeckten Tischen schmeckte das Drei-Gang-Menü besonders gut. Als Amuse Bouche wurde Thunfisch auf Algen serviert. Es folgte eine pikante Spinatsuppe mit Wachteleiern Dann wurde rosa gebratene Entenbrust mit Orangenbutter serviert. Dazu gab es Kaiserschoten und glasierten Karotten mit Ingwer und gebackenen Süßkartoffeln. Zum Dessert schmeckte der Aprikosen-Mandel-Gratin mit kalter Vanille ganz vorzüglich. Zusammen mit korrespondierenden Weinen war es ein gutes Beispiel für “saarländisch gud gess”.

Für den musikalischen Part der Musischen Weinstunde sorgten Osnat Kaydar (Sopran) und Pianist Sebastian Voltz. Sie präsentierten im Kaminzimmer des Schlosses romantische Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms. Die in Israel geborene Osnat Kaydar füllte mühelos mit ihrer starken Stimme das Kaminzimmer, die ruhige, teils dynamische Begleitung von Sebastian Voltz komplettierte die dramatische Interpretation.